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NACHHALTIGE GEDANKEN

Bienen  die kleinen Retter des Lebens

Bienen sammeln, beim Hin - und Herfliegen zwischen Blüten, Pollen und Nektar. Das sind Bestandteile der Pflanzenblüte, von denen sich die Bienen ernähren können und wenn sie genug davon finden, produzieren sie Honig, der ihnen als Nahrung bei Regen oder im Winter dient.

Beim Sammeln von Pollen und Nektar bleibt immer etwas von den Pollen an den Beinen der Bienen hängen, der dann bei der nächsten Blüte wieder abgestreift wird. Dieser Vorgang nennt sich Bestäubung und ist sehr wichtig für die Artenvielfalt auf der Erde, denn nur dadurch können aus Blüten Früchte werden. Bienen bestäuben 80  % aller Wild- und Nutzpflanzen, die nicht nur uns dienen, sondern auch anderen Lebewesen als Lebensgrundlage. Wenn es keine Bienen geben würde, dann hätten wir auch kein Obst oder Gemüse. Rund 30 % unserer Lebensmittel entstehen nur durch Hilfe der Bienen.

Vier Schritte, damit man bienenfreundlicher leben kann:

1.  Man sollte bienenfreundliche Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon aussäen.

      → Hier ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Man kann wildwachsende Pflanzen, aber auch, wenn möglich,                 kleine Obststräucher auspflanzen.

2.   Man kann regionalen Honig kaufen.

     → 80 % des Honigs in Supermärkten stammt aus Nicht-EU-Ländern und wurde somit importiert. Lange                               Transportwege belasten unsere Umwelt. Außerdem können Bienenkrankheiten nach Deutschland eingeschleppt           werden.

3.  Man sollte auf Pestizide verzichten.

     → Es gibt viele unterschiedliche Pestizide, Herbizide und Biozide . Man sollte einfach auf jegliche dieser                            Mittel verzichten und den Biobauern nach einer Alternative befragen.

4.  Man kann Nistmöglichkeiten für Bienen anbieten.

      → Ein Insektenhotel ist der einfachste Weg eine insektenfreundliche Atmosphäre im Garten zu schaffen . Ein                     schönes Insektenhotel befindet sich an unserer Schule im Grünen Klassenzimmer.

Nicht nur Einzelpersonen können etwas für die Bienen tun, sondern auch ganze Städte, wie Braunschweig. Das Julius Kühn-Institut und die Stadt Braunschweig haben zusammen das Projekt „Bienenstadt Braunschweig“ gestartet, in welches insgesamt sechs Millionen Euro investiert werden sollen. Bei dem Projekt sollen über 16 Hektar in Braunschweig wildbienengerecht gestaltet werden.

Ein netter Tipp: Bienenwachstücher sind die neue Alternative zu Frischhaltefolie. Wir haben in unter 5 Minuten unsere eigenen individuellen Bienenwachstücher hergestellt. Diese sind bis zu 10-15x verwendbar und komplett plastikfrei .

Unter diesem Link befinden sich weitere Informationen:

https://www.youtube.com/watch?v=_Tu-Bt0cpaI 



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